Aktuelles

Nachruf „Vivvi“ Sylvia Ribbeck, geb.21.1.1950, gest. Anfang August

Zum Wohntisch kam Sylvia Ribbeck im Rahmen einer ersten Einführung im Oktober 2021, inmitten von Coronazeiten, gemeinsam mit einer Freundin aus ihrem Kiez in Zehlendorf. Sie wohnte dort sehr gerne in einer langjährig gewachsenen Nachbarschaft. Aber sie erkannte, dass sie wegen zunehmender körperlicher Bewegungseinschränkungen vorsorgen musste und eine barrierefreie Wohnung brauchte.Schnell begeisterte sie sich für unser Projekt und kam regelmäßig zu unseren monatlichen Treffen am „Wohntisch“.

Als nach unserem Sommerfest am Dorfteich im Juni 2022 die gute Nachricht von der Baugenehmigung kam, schrieb sie in einer Mail:  “…auch super ist, dass nun endlich die Baugenehmigung erteilt wurde und es richtig los gehen kann! Zum nächsten PLENUM-TERMIN am 27. Juli melde ich mich hiermit an. Herzliche Grüße Sylvia“

Als wir am 14.12.22 unseren Verein gründeten, war Vivi als Gründungsmitglied mit dabei!

Bald wurde es nun konkret mit den Bewerbungen auf eine bestimmte Wohnung. Bis zum Mietvertrag blieb es ungewiss, aber sie gab nicht auf und hielt trotz der Mobilitäts-Einschränkung an ihrem Wunsch fest, den Umzug in unser gemeinschaftliches Projekt zu verwirklichen. Sie hat es geschafft!

Ein gutes Jahr ist nun vergangen seit ihrem Einzug. Von vielen in der Nachbarschaft wurde sie wahrgenommen in ihrer Liebe zu Pflanzen und Tieren. Sie nahm immer regen Anteil an dem, was in den Signalgruppen kommuniziert wurde und bezog Stellung. Aber auch zu Zusammenkünften im Gemeinschaftsraum kam sie häufig – trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen. Einige werden sie noch vor sich sehen, wie sie voller Eifer den kleinen Flohmarkt im November vorigen Jahres mit gestaltete.

Und nun ist sie, Vivi, nicht mehr da?!? Wir können es nicht begreifen, dass ihre unverwechselbare Stimme nicht mehr zu hören sein wird!

Margrit Schmidt und die Bewohner*innen des Lichtenrader Reviers

Lange Tafel für Gemeinschaft am 22.8.2026

Am 22.8.2026, von 15 bis 17.00 Uhr, fand die „Lange Tafel für Gemeinschaft“ im Ortsteil Lichtenrade auf dem Marktplatz vor der Alten Mälzerei statt. Die Tafel ist Teil der Kampagne gegen Einsamkeit des Ehrenamtsbüros des Bezirks Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Einsamkeit, wo viele Vereine und Initiativen mitwirken so auch unser Verein Lichtenrader ReWIR e.V., für den ich bei der Vorbereitung dabei war.

Das Ehrenamtsbüro übernahm die Organisation und der Bürgermeister eröffnete die Veranstaltung. Die Hausverwaltung BeGrün des Lichtenrader Reviers übernahm die Miete für die Bierbänke und -tische. Die Suppenküche Lichtenrade e.V. versorgte mit Essen und Getränken, beim Auf- und Abbau unterstützte der Lichtenrader ReWIR e.V. und der Kanonchor des Vereins unter Leitung von Renata Sachs, trugen einige Kanons vor. Danach sangen alle rund 80 Besucher*innen der Tafel gemeinsam. Damit alle mitsingen konnten, hatten wir die Lieder für alle kopiert, so dass es ein schönes gemeinsames Erlebnis wurde.

Viele der Besucher*innen meldeten zurück, dass sie die Veranstaltung, das Essensangebot, den Chor und das Singen sehr gelungen fanden und regten an, dass so eine Gemeinschaftsveranstaltung öfter stattfinden sollte und sie auf jeden Fall gerne wiederkommen würden.

Brigitte Döcker